27)
Fritz-Ferdinand
aus Pfalz schrieb am 18.Mai 2010 um 13:26 Uhr:
Zum Christkind:
Ach, was bin ich es manchmal müde, mit diesen christlichen Werten. Damit ist wahrscheinlich Liebe, Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität, Miteinander usw. gemeint.
Das sind ALLGEMEIN-MENSCHLICHE Werte, das ist doch kein Alleinstellungsmerkmal.
Wenn man dann nachguckt, was christlich und nur christlich ist, dann bleiben meist Sachen übrig, die jedem Verstand Hohn spotten (leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel), die krank machen (absolute Unauflöslichkeit der Ehe, Verdammung von Homosexualität), Lebenslagen verschärfen (Verhütungsverbot), Diskussionen und Meinungen unterdrücken (Unantastbarkeit der Lehre), Leib und Leben gefährden (Märtyrer), und dergleichen mehr.
Alle wirklichen Werte (wie übrigens auch ihre Gegenteile), die diesen Namen verdienen, sind überall zu finden, nicht nur bei den Christen, und nicht nur in Religionen. Die waren oft nur erfolgreicher im Okkupieren.
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26)
Alexandra
aus Koblenz schrieb am 8.Januar 2010 um 12:33 Uhr:
Hallo miteinander!
Letzten Sonntag ist mein Großvater verstorben und morgen findet die Urnenbeisetzung statt.
Die koblenzer Umgebung ist sehr ländlich und vielleicht deshalb auch weitestgehend geprägt von einem einheitlichen Kirchenbild, so dass ich üblicherweise nur an katholischen Kirchentrauern teilgenommen habe.
Bis vor einer Stunde bin ich davon ausgegangen, dass mein Großvater o.b. sei, doch in der Sterbeurkunde konnte ich lesen, dass er Angehöriger der Freireligiösen Gemeinde war.
Diese Gemeinde war mir bis heute nicht bekannt, vielleicht auch weil ich mich seit meiner Kommunion nicht mehr mit diesem Thema befasst habe.
Der Grundtenor der auf dieser HP publiziert wird machte mich dann neugierig und lässt mich darüber nachdenken, ob ich meinen Großvater jahrelang falsch wahrgenommen habe. Bis zum Ende nahm ich ihn größtenteils als Zyniker war und nicht als Philanthrop (mir ggü vielleicht bis zur Pubertät).
Schade ist, dass ich heute erst davon Kenntnis bekommen habe, sonst hätte ich mich vielleicht mit der freireligiösen Gemeinde früher näher befasst und hätte meinen Großvater noch zu Lebzeiten dazu befragen können.
So bleibt mir nur der Weg in die Bibliothek und die Erkenntnis, dass nichts ist wie es scheint.
Liebe Grüße
Alexandra
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25)
Christkind
aus Bethlehem schrieb am 19.November 2009 um 22:17 Uhr:
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Wie kann es sein, dass ihr in Iggelbach "Waldweihnacht" feiert?
Aber: ihr freut euch ja auch, dass es Sonntage und christliche Feiertage gibt.
Wie arm wäre unser Leben, gäbe es nicht die christlichen Werte, Normen und Traditionen...
Jeder und Jede, die sich bewusst gegen den christlichen Glauben entscheidet, müsste an diesen Tagen eigentlich arbeiten.
Denkt mal darüber nach!
Viele Grüße und Gottes Segen
Das Christkind
Kommentar:
Unsere Wald"weihnacht" ist eine Feier der Wintersonnenwende und wir
feiern sie dort, wo sie hingehört, nämlich mitten in der Natur. Gerade
heute brauchen wir Menschen ein Bewusstsein, wie sehr wir vom
Naturgeschehen abhängig sind, anstatt sie "Untertan" zu machen. Außerdem möchte ich daran erinnern, dass
wir die Arbeitsfreiheit speziell der Sonntage vor allem der durchaus
unchristlichen Arbeiterbewegung verdanken, und längst nicht alle können
sich auch in unserer Gesellschaft heute an arbeitsfreien Wonntagen
erfreuen. Wir alle freuen uns auch an Feiertagen aus säkularen Gründen,
wie dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit und dem 3. Oktober, dem Tag der
Einheit.
Wie reich könnte unser Leben heute sein, wenn es weder Kreuzzüge
noch Hexenverbrennungen oder Unterdrückung wissenschaftlicher
Erkenntnisse (Kopernikus, Galileo, u.a.) im Namen des Christentums
gegeben hätte? Sind das nicht auch christliche Werte, Normen und vor
allem christliche Traditionen oder besser Geschichte? Bestimmt kein
Grund stolz zu sein und anderen Religionsgemeinschaften eine Lehre
über Moral und Humanismus zu erteilen.
Viele Grüße
Renate Bauer
Landespredigerin
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24)
doris
aus berlin schrieb am 31.August 2009 um 15:24 Uhr:
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Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
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23)
Jürgen Weber
aus Schleswig-Holstein schrieb am 26.August 2008 um 21:49 Uhr:
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Hallo,
bin mehr aus Zufall auf Eure Seite gestoßen, und da kommen doch ein paar Nostalgiegefühle hoch. Es ist nun schon 35 Jahre her, dass wir Ludwigshafen verlassen haben. Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an uns. Wir grüßen recht herzlich Renate, Ute, Irmgard, Jürgen und alle anderen von früher.
Jürgen und Moni.
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22)
Christine
aus Deutschland schrieb am 15.Februar 2008 um 12:54 Uhr:
Ich möchte nur allen Atheisten, Agnostiker und Pantheisten mut machen. Eines Tages wird man uns nicht mehr verachten, uns auslachen, für psychisch gestört halten oder sogar zum Glauben konvertieren wollen.
Viele Grüße an alle Gleichgesinnten, die es noch werden wollen und auch allen anderen 
Christine
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21)
Sven
aus R-P, Idar-Oberstein schrieb am 14.Januar 2007 um 17:38 Uhr:
Erstens ... Grüße an alle.
Zweitens möchte ich an dieser Stelle sagen,
dass ich sehr froh bin meine "Religionsunterricht"
bei Udo Becker erlebt zu haben, meiner Meinung nach
bietet keine andere Religion so viel Freiheit im Denken
und die Möglichkeit der Toleranz / Akzeptanz aller
Mitmenschen.
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20)
F.Seitz
aus Ludwigshafen schrieb am 7.Mai 2005 um 19:29 Uhr:
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Vielleicht gibt es paar Geschichtsinteressierte. Bei meiner Recherche zur "Falkengeschichte" bin ich auf Dr.Keibel, Prediger der Freireligiösen Gemeinde bis 1933 gestoßen, der 1926 als Mitbegründer der Ludwigshafer Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde , später auch die "Falken",genannt wird. Vielleicht weiß jemand mehr über Dr.Keibel ?
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19)
Hanswu
aus Pfalz schrieb am 23.März 2004 um 18:12 Uhr:
Frage: Stimmt es dass Alfred Rosenberg zu den geistigen Vätern der Freireligiösen gehörte?
Gibt es da nicht einen Prozess darüber?
Kommentar:
Antwort von Landessprecherin Renate Bauer:
Offensichtlich bezieht sich die Anfrage auf einer der üblichen Falschmeldungen von Peter Kratz. Und wie bekannt, musste diese Auffassung zurückgezogen werden im Prozess, den Doris Barnett (Anm.: MdB SPD und Mitglied der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz) anstrengte, immerhin war es Alfred Rosenbergs Hetzblatt "Der Stürmer", der das Verbot des Bundes Freireligiöser Gemeinden Deutschlands durch die Nazis bejubelte.
Ich verweise in dem Zusammenhang auch ausdrücklich auf die Presseerklärung, die die RAG (Reichsarbeitsgemeinschaft der freigeistigen Verbände), zu denen der BfG (Bund für Geistesfreiheit, wie der Bund der Freireligiösen Gemeinden Deutschlands ab 1924 hieß, gehörte. Diese Erklärung aus dem Jahr 1932 verurteilte ausdrücklich die Parolen der Nationalsozialisten. In welche Richtung das geht, wird schon 1930 kenntlich. Aus der Bundeszeitschrift "Die Geistesfreiheit" kann man etwa in der Novembernummer von 1930 lesen:
"Der in Braunschweig tagende Kongreß aller der Reichsarbeitsgemeinschaft freigeistiger Verbände angeschlossenen Organisationen ruft in ernster Stunde alle freiheitlich denkenden Volksgenossen zum Kampf gegen die immer hemmungsloser wütende Kulturreaktion auf. ... Wir empfinden es als Kulturschande, daß bei der Reichstagswahl 6 1/2 Millionen Stimmer für die Partei der Nationalsozialisten abgegeben wurden. Gelingt es ihm, diesen Siegeslauf fortzusetzen und die politische Macht an sich zu reißen, wäre das gleichbedeutend mit der Errichtung einer Schreckensherrschaft. Seinem Programm und seiner Wesensart zufolge wird der Faschismus mit Gewalt und Terror alle kulturellen Errungenschaften beseitigen, jedes freiheitliche Streben, jedes kulturelle Vorwärtsdrängen mit brutaler Gewalt unterdrücken."
Wenn man bedenkt, dass im gleichen Jahre 1930 Alfred Rosenbergs Hauptschrift erschien, frage ich mich, wie da jemand auf die Idee kommen kann, die Freireligiösen hätten Rosenbergs Auffassungen bewundert. So ist der Tenor das ganze Jahr 1930 und 1931 hindurch eine ständige Ablehnung nationalsozialistischer Auffassungen und Furcht vor einer möglichen Nazi-Diktatur, soweit unsere Archive das zeigen und für 1932 habe ich schon auf die gleichlautende Presseerklärung verwiesen. Die Unterstellung rührt aus der Tatsache, dass Wilhelm Hauer, der 1933 zum Präsident des Bundes Freireligiöser Gemeinden gemacht wurde in der Hoffnung, ein generelles Verbot zu verhindern (da auf Ortsebene schon viele Gemeinden verboten waren), Kontakt zu Alfred Rosenberg aufgenommen hatte in der Annahme, er können ihn in seine Richtung lenken. Hauer trat ja dann vom Amt des BFGD-Vorsitzenden zurück, weil ihm die Freireligiösen in seiner Anpassungspolitik nicht folgen wollten.
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18)
Dieter Hashagen
aus Niedersachsen schrieb am 11.November 2003 um 01:06 Uhr:
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Hallo Freunde,
ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen.
Uns gehts gut und ich grüße Euch aus dem fast gottlosen Norden.
Robert wird mich sicherlich in den nächsten Tagen anmailen. Es gibt viel zu tun. Wir habens angepackt.
m.hu.G. Dieter
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